SVE 3 remis gegen Brühl 6

Die Dritte kommt gerade so mit einem blauen Auge davon

Einen solchen Spieltag möchte man nicht öfters erleben, dabei schien alles so reibungslos anzulaufen, Mannschaft komplett, bequemes Heimspiel, so hat man es gerne.

Dann der erste Schlag: Kurz vor Ostern bemerkte jemand, dass unser Termin auf den Weißen Sonntag fällt, hoher Feiertag, für profane Spiele kein Raum in der Herberge. Glücklicherweise konnten wir mit unseren Brühler Gegnern vereinbaren, dort zu spielen, vielen Dank dafür auch von dieser Stelle aus - Alles war wieder im Lot.

Dann am Donnerstag die erste Hiobsbotschaft: Ortwin fällt krankheitsbedingt aus! Personell können wir das gerade noch ausgleichen, unsere Spielstärke wird aber dadurch empfindlich geschwächt. Heute Morgen dann aber ein Anruf; Gerhard Perrey ist gestern Abend mit dem Notarzt ins Krankenhaus gekommen, Zustand noch ungewiss.

Zwar gelingt es noch, Gerald Kirste als Ersatz zu mobilisieren, aber der Schock wird dadurch nicht geringer.

Zum Spielverlauf ist zu melden: Gerald konnte ein schnelles Remis erzielen, bald folgten Werner Friedrich und Jochen Haupt, ebenfalls Remis. Werner Baumgarten erkämpfte dann einen schönen Sieg gegen eine zunächst stark spielende, dann aber zusehends nachlassende Gegnerin. Klaus Jödden erreichte eine sehr starke Stellung, leider hatte er aber zu viel Zeit verbraucht und fand daher nicht die siegbringende Fortsetzung, die Partie ging leider verloren.

In der letzten Partie kämpfte Werner Rost in einem anscheinend verlorenen Endspiel um das Remis, es gelang ihm aber, das Material so weit zu reduzieren, dass er am Ende mit einem Turm gegen Läufer und zwei Einzelbauern die Stellung halten konnte – Remis und

Endergebnis im Mannschaftsvergleich 3 : 3.

Zwar hatten wir mit einem Sieg gerechnet, aber nach all den Schwierigkeiten können wir sagen: Mit einem blauen Auge davongekommen.
Vor allem wollen wir hoffen, dass es unserem Schachfreund Gerhard bald wieder bessergehen möge; und dass auch Ortwin wieder fit fürs Brett wird.

12.4.2026, Jochen Haupt