SVE 4 - Saisonrückblick 2018/19

Die Saison begann für die Vierte mit einem starken Auftakt zuhause in dem wir 5-1 gegen Mülheim gewannen. Den Erfolg setzten wir in Brühl gegen deren neunte Mannschaft mit einem 4-2 Sieg fort und konnten danach zuhause gegen die Bergischen SF einen weiteren Sieg mit 4½-1½ verzeichnen.

So fuhren wir, in der Vorweihnachtszeit, frohen Mutes nach Niederkassel um dort eine spielfreudige und großteils jugendliche Mannschaft anzutreffen. Leider war unsere Tagesleistung eher miserabel, ein Brett spielte gar mit falschen Farben, und insgesamt kann man sagen, dass wir nicht in optimaler Spielverfassung waren und deshalb zu Recht mit 4-2 verloren.

Nach der Weihnachts- und Winterpause spielten wir zuhause gegen Worringen welche stark aufspielten, weswegen wir nur ein Remis im Mannschaftskampf erringen konnten.

Gegen Klub Kölner SF fanden wir nach zwei dürftigen Spieltagen in die Erfolgsspur zurück und konnten uns ein 3½-2½ Sieg erkämpfen. Am darauffolgenden Spieltag konnten wir in Lechenich Brauweiler mit 6-0 bezwingen, auch weil uns Brauweiler (leider) zwei Punkte kampflos schenkte.

Am letzten Spieltag ging es für uns nach Brühl, diesmal spielten wir gegen deren achte Mannschaft, welche einen Sieg gegen uns brauchten um Ihre Aufstiegschancen zu wahren. Am ersten Brett war die Partie schnell für uns entschieden und am sechsten Brett gewannen die Brühler die Partie. Als dann nach kurzer Zeit die Partien an den Brettern drei und fünf Remis ausgingen und wir kurz darauf durch einen Sieg am zweiten Brett in Führung gingen waren wir schon sicher Tabellenerster. Da es für Brühl um den Aufstieg ging zog sich die Partie am vierten Brett trotz klarer Stellung noch ein wenig hin ehe hier der Gastspieler kapitulierte.

Nun ist für alle anderen Mannschaften in der 2.Kreisklasse außer uns noch eine Partie zu spielen, jedoch ist bereits jetzt uns der erste Platz und der damit verbundene Aufstieg nicht mehr zu nehmen.

Ich möchte mich bei meinen dauerhaften Mitspielern und unseren Ersatzspielern bedanken, dass ich diese Saison trotz mäßiger Leistung Spaß an den Mannschaftskämpfen hatte und auch, dass wir die Saison so erfolgreich abschließen konnten.

Ein besonderer Dank geht natürlich an meinen Mannschaftsführer Peter Zerres, der wie immer dafür gesorgt hat, dass immer und an jedem Spielort genügend Spieler da waren, als auch für die Meldung sowie unser Spiellokal verantwortlich zeigte.

4. Mannschaft 2016/17

1. Kreisklasse - Gruppe West   7.2.2017

Pl.Mannschaft123456789Sp+=-MPBP
1 SK Kerpen 2 ** 4,0 5,0 5,0 5,5 6,0 5,0 6 5 1 0 11 30.5
2 SF Köln-Longerich 2 4,0 ** 4,5 4,0 4,5 7,0 5 3 2 0 8 24.0
3 Kölner SK Dr. Lasker 4 3,0 3,5 ** 5,0 5,5 3,5 5,0 6 3 0 3 6 25.5
4 Brühler SK 7 3,0 3,0 ** 4,5 5,5 7,5 5 3 0 2 6 23.5
5 SV Hürth-Berrenrath 2 2,5 3,5 ** 4,0 5,5 6,0 5 2 1 2 5 21.5
6 SK Sülz-Klettenberg 2 2,5 2,5 4,0 ** 4,5 6,5 5 2 1 2 5 20.0
7 SK Köln-Worringen 2 2,0 4,0 4,5 2,5 ** 4,0 5 1 2 2 4 17.0
8 SK Turm Euskirchen 3 3,0 3,5 3,5 4,0 ** 5,5 5 1 1 3 3 19.5
9 SV Erftstadt 4 1,0 3,0 0,5 2,0 1,5 2,5 ** 6 0 0 6 0 10.5

Begegnung gegen Euskirchen III am 17.01.2016

Wir konnten in Bestbesetzung, gemessen an den letzten Begegnungen, antreten. Die Gegner mussten leider das 4. Brett freilassen, sodass wir quasi eine Vorgabe von einem Punkt hatten. Aber das war vielleicht der Ausgleich für einen durchschnittlichen DWZ-Unterschied von fast 200 zu unseren Ungunsten, der von 108 bis 362 reicht. Dafür haben wir restlichen 7 Musketiere uns doch recht beachtlich geschlagen. Der schnellste war Rasmus an Brett 8 mit der maximalen DWZ-Differenz, der sich sogar den Vorteil eines vollen Springers erkämpft hatte, doch diesen nur durch ein Dauerschach behalten konnte. Damit war das erste Remis erreicht – eine beachtliche Leistung. Sein Bruder hatte leider nicht seinen besten Tag, er stellte einen Turm ein und vergab einen Springer; damit war die Vorgabe des Gegners ausgeglichen (1,5 zu 1,5). Alle anderen Partien mit Ausnahme von Brett 1 erreichten ein Remis, was zu einem Stand von 3,5 zu 3,5 führte. An Brett 1 kämpfte Gerd verbissen, um nicht zu verlieren. Doch er spielte gegen einen Blinden, was allein zu einer Beeinträchtigung der Konzentration, wenn auch nicht unbedingt bewusst, führt. Dazu hatte dieser Gegner noch eine um 147 höhere DWZ, was auch eine Menge über seine Spielqualität aussagt. Gerd hatte gegen Ende einen Läufer weniger und war außerdem vor der Zeitkontrolle in Zeitnot. Damit fiel dieser Punkt an den Gegner, und dieser Punkt brachte die Entscheidung zum 4 ,5 zu 3,5 für den Gegner. Doch trotz dieser Niederlage stehen wir aufgrund der höheren Brettpunktzahl derzeit an Platz 5 der 9er-Tabelle und sind guter Hoffnung, den Klassenerhalt zu schaffen.