U12 in Porz

Werden wir denn rechtzeitig fertig?


Das war die Hauptsorge, denn um 15:30 Uhr ist FC angesagt, gegen Leverkusen. Die Sorge vergrößerte sich, denn zunächst kam Henry verspätet zum Treffpunkt, und dann missinterpretierte ich noch mein Navi, ein Umweg war die Folge. Wir kamen erst gegen 11:20 Uhr in Porz an.

Diesmal war Thorsten Wagner dabei, er wollte seine Schützlinge beobachten. Die beiden Schwarzpartien ähnelten sich. Goda und Ali unterschätzten die Schwäche von f7, und dann passierte genau das, was der gemeine Volksmund als Schäfermatt bezeichnet. Damit ist das Thema für das nächste Training automatisch vorgegeben.

Deutlich länger kämpfte Felix an Brett 1 gegen eine Gegnerin mit DWZ 876. Sehr lange hielt er die Partie ausgeglichen. Leider hatte er dann einen Blackout, er stellte seine Dame ein. Damit war die Partie natürlich entschieden, ein paar Züge später gab er auf.

Am hinteren Brett zeigte Henry, dass er beim Training aufgepasst hat: Thorsten hatte das Zweispringerspiel gezeigt, und das wandte Henry nun erfolgreich an. Eine gute Partie, die den einzigen Sieg einbrachte. Damit hat er seine eingangs erwähnte Verspätung mehr als wett gemacht.

Und unsere Hauptsorge war unbegründet: Wir werden das FC-Spiel sehen können. Bei Redaktionsschluss hatte es noch nicht begonnen.

Nun ist die U12-Saison beendet. Platz 4 in dieser Sechsergruppe entspricht in etwa den Erwartungen.

Am aktivsten waren Felix, Goda, Ali und Henry, sie saßen vier mal am Brett. Das beste Ergebnis fuhr Henry ein, 3 Punkte sind beachtlich. Je 2 Siege holten Felix, Goda und Ali, wobei Felix stets am Spitzenbrett antreten musste. Zusätzlich kamen Jonah Kunisch, Moritz und Anna Maria zum Einsatz.

Werner Rost, 3.3.2024

U12 gegen Bergheim

Sie kam, sah und siegte!

 

Eine etwas reißerische Überschrift, aber dazu später.

Damit es dem Mannschaftsführer nicht zu wohl wird legen ihm die Götter immer wieder mal Steine in den Weg. So auch heute. Eigentlich hatten wir einen Raum in der oberen Etage gebucht, aber leider war die Zwischentüre abgeschlossen; für diese besitzen wir keinen Schlüssel. Zum Glück haben wir seit einiger Zeit Spielmaterial in der Altentagesstätte gelagert (Julian liest hoffentlich nicht mit), so dass wir dorthin heimlich und ungefragt ausweichen konnten.

20 Minuten vor Spielbeginn kam die nächste Hiobsbotschaft: Jonah Schlax war leider erkrankt. Aber auch dieses Problem konnten wir lösen, siehe weiter unten.

Die Mannschaft aus Bergheim erschien pünktlich. Ihr bester Spieler tritt an Brett 3 an. Hier zeigte er sich Ali deutlich überlegen. Nach zwei Siegen musste Ali die erste Niederlage hinnehmen. Schade. Am schnellsten ging die Partie an Brett 1 zu Ende. Bergheim hatte – nach Angaben des Betreuers - im Training das Schäfermatt betrachtet. Das versuchte der junge Spieler anzuwenden, was allerdings sehr schief ging und die Dame kostete. Zumal Felix sich damit auch gut auskennt, die Partie gewann er dann sehr schnell. Die beste Partie zeigte Henry an Brett 4. Wenn auch nicht fehlerfrei spielte er umsichtig, gewann einige Figuren und setzte schließlich matt. Diese Partie dauerte am längsten, beide Spieler nahmen sich Zeit zum Nachdenken. Gut so!

Bleibt von Brett 2 zu berichten. Jonah fiel ja aus, aber Goda war zur Stelle. Eine Viertelstunde vor Spielbeginn war sie noch ahnungslos zu Hause. Nach Alarm in der WhatsApp Gruppe war sie spontan bereit, für Jonah einzuspringen. Pünktlich traf sie ein. Dafür gebühren ihr und ihrem Vater, der als Chaffeur fungierte, unser Dank und Respekt. Und sie gewann ihre Partie. Was mir eine hübsche Überschrift ermöglichte.

So war der 3:1 bzw. 10:6 Sieg in trockenen Tüchern.

 

Werner Rost, 21.1.2024

U12 - KKS

Niederlage der U12 bei KKS

Holprig begann der Tag: In den falschen Bus eingestiegen und den vereinbarten Treffpunkt verfehlt: lösbar. Trotz der wenigen Parkplätze genügend Lücken gefunden: Auch gut gegangen. Die falsche Aufstellung des KKS-Teams benannt: Repariert.

Als Hauptfeind an Brett 1 erwies sich das Partieformular: Jonah Kunisch war offensichtlich verhindert, als seinerzeit im Training die Partienotation gelernt wurde. So kämpfte er mehr mit der Schreiberei als mit der Gegnerin, worunter sein Spiel erheblich litt. Verlust am Spitzenbrett. An den Brettern 2 und 3 mangelte es an einer „Geiz-ist-geil“-Mentalität. Moritz kam eine Figur abhanden, worauf sein Gegner seinen Vorteil in einen Sieg ummünzte. Noch großzügiger ging Goda mit dem Material um. Das konnte folgerichtig nicht zu einen guten Ende führen. Einen Lichtblick erlebten wir am hinteren Brett. Henry spielte auch am längsten, er überlegte jeden Zug gewissenhaft. Mit umsichtigen Spiel hatte er am Ende zwei Mehrbauern, ein Endspiel drei gegen einen Bauern war entstanden. Hier zeigte Henry eine sichere Technik: Beherrschung der Quadratregel, Vormarsch der Bauern, Umwandlung in eine Dame und Treppenmatt mit zwei Damen. Eine gut geführte Partie.

2023 12 10 KKS Mannschaft HP

Beim Warmspielen: Hinten Moritz und Jonah, vorne Henry und Goda  [Foto: Werner Rost]

 

Die Heimfahrt schafften alle, soweit ich das überblicke, ohne Probleme.

Werner Rost