SVE2-Bergheim 15:9

Schöner Wintertag bei netten Gastgebern

Bergheim trat nahezu in Bestbesetzung an, wir warteten trotzdem an fast allen Brettern mit einer höheren DWZ auf.

Die Bergheimer spielten eher unkonventionelle Eröffnungen oder die gewählte Eröffnung unkonventionell. So geriet Soufian schnell mit einem Bauern in Rückstand aber mit besser koordinierten Figuren. Thorsten M. schaffte sich schnell einen deutlichen Positionsvorteil und Ralph hatte einen vielversprechenden Königsangriff. Martin und Andreas ließen es langsam angehen in eher geschlossenen Stellungen als Thorsten W. einen taktischen Fehler beging und eine Qualität verlor. Kurz darauf gewann Thorsten M. seine Partie. Sein Gegner hatte sich die falsche Seite für die Rochade ausgesucht und gegen die Turmlinie von Thorsten M. war er dann machtlos (3-1). Soufian hatte den Bauern mittlerweile zurück und weiterhin das bessere Figurenspiel.

Andreas hatte inzwischen einen Bauern mehr und begann die Stellung zu öffnen, während Martins Partie immer weiter abflachte. Thorsten W. schaffte es den Turm des Gegners abzuklemmen und auf 2 Figuren für den Turm zu stellen. Da sein Gegner in der Stellung keine Idee hatte endete sie kurz darauf Remis (5-3). Martin machte daraufhin ebenfalls remis, da Soufian nun einen Bauern mehr im Übergang ins Turmendspiel hatte und auch Ralph eine Stellung aufwies, die wenn nur er gewinnen konnte (7-5). An Andreas Brett wurde es in einer klaren Gewinnstellung für Ihn kurz wild, da sein Gegner glaubte durch eine Taktik den Springer gewonnen zu haben. Diesen hätte er sofort wieder zurückgeben müssen, um einem Matt zu entgehen. Hat er nicht gesehen und wurde folglich Matt gesetzt (10-6). Ralph machte daraufhin umgehend Remis und der Mannschaftskampf war gewonnen (12-8). Nun hatten wir alle Zeit der Welt uns im Nebenzimmer mit dem Gegner zu unterhalten und die Partien anzusehen, den Soufian spielte das Endspiel langsam aber sicher zu einem vollen Punkt zu Ende (15-9).

Martin Blasche, Andreas Schnitzler, Thorsten Wagner, Ralph Danha, Thorsten Müller, Soufian Zarhloul

SVE2-Berrenrath

Ein gebrauchter Tag

Mannschaftskampf in der Vorweihnachtszeit, immer so ein Ding. Wir mussten wegen dem Weihnachtsmarkt nach Niederberg ausweichen. Schönes Lokal aber nicht zuhause. Dazu kamen viele Absagen und oben drauf noch eine weitere krankheitsbedingte Absage, so dass wir nur 5 Spieler hatten. (0-3) Berrenrath hingegen kam fast in Bestbesetzung. Und es lief nicht gut. Nur Rasmus konnte schnell eine druckvolle Stellung erreichen, die mit dem Gewinn einer Qualität endete. Thorsten und Martin kamen mit leichtem Vorteil aus der Eröffnung, wohingegen Soufian eine sehr wilde und ungenaue Partie spielte. Ralph wählte einen zu passiven Ansatz, den sein Gegner geschickt ausnutzte. Rasmus gewann nach dem Qualitätsgewinn sicher (3-4). Thorsten und Martin ließen durch ungenaues Spiel klare Vorteile liegen und Thorsten musste sogar mit dem Remis zufrieden sein (5-6). Ralph stemmte sich gegen einen Minusbauern, konnte die Partie letztlich aber nicht halten (6-9). Nun mussten noch 2 Siege her. Martin ließ ein weiteres Mal den direkten Gewinn aus und wickelte in ein Damenendspiel mit einem Mehrbauern ab, das schwer zu gewinnen war. Soufian zauberte weiter, es reichte aber "nur" zu einem Remis, womit der Mannschaftskampf verloren war (8-11). Nach fünfeinhalb Stunden endete Martins Partie ebenfalls Remis (10-13) also alles in allem unbefriedigend.

Martin Blasche, Ralph Danha, Thorsten Müller, Rasmus Müller, Soufian Zarhloul

SVE2 - Brühl 7 14:10

 SVE2 – Brühl 7 14:10

Nur kurz gewackelt.

 

Nach dem doch eher unerwarteten gewonnen Saisonauftakt waren wir heute klarer Favorit. Dazu passte, dass das etatmäßige Brett 1 von Brühl fehlte. So waren wir formal an allen Brettern stärker besetzt.

Und es ging bei Andreas und Rasmus direkt wild los, während die anderen es ruhiger angehen ließen. Andreas konnte die Partie beruhigen mit Vorteil gegen einen Einzelbauern, während Rasmus beim abtauschen die Übersicht und einen Turm verlor (1-3). Thorsten M. erlangte mit einer Bauernkette derweil klaren Vorteil und Ralph stand druckvoll. Thorsten W. eroberte einen Bauern aber danach standen seine Figuren unkoordiniert, was sein Gegner zu einem starken Königsangriff nutzte. Martins Gegner schwächte derweil seine Stellung unnötigerweise durch einige Bauernzüge. Thorsten W. Verteidigung hielt dem Angriff nicht Stand (2-6). Unsere Gegner witterten Morgenluft aber nach weiteren ungenauen Zügen des Gegners tauschte Martin die Türme und drang mit dem König in die Stellung ein (5-7). Der Gegner von Thorsten M. musste sich der Bauernübermacht kurz darauf ergeben (8-8) und Ralph nutzte seinen Druck zu einer feinen Kombination die ebenfalls zum Sieg führte (11-9). Andreas hatte zu dem Zeitpunkt eine Stellung, die unter normalen Umständen nur noch einer gewinnen konnte. Nach sauberem Spiel tat er das dann auch (14-10).

Letztendlich ein souveräner Sieg.

Martin

 

Martin Blasche, Andreas Schnitzler, Thorsten Wagner, Ralph Danha, Thorsten Müller, Rasmus Müller