KKS8-SVE3 14:10

Lang, lang ist’s her …

dass die Alte-Herrenmannschaft Kollegen aus unteren Mannschaften rekrutieren musste. Diesmal aber war es so: Jochen und Gerd fehlten aus familiären Gründen, zu allem Überfluss meldete sich unser Spitzenbrett Ortwin krank. So „verpflichteten“ wir zuerst Roland, und auch Gerald war bereit, als Spieler und Fahrer einzuspringen (O-Ton: „Ihr braucht mich ja nur, weil ich mich in der Gegend auskenne – wo doch dort die Parkplätze knapp sind“).

Jedenfalls führte er uns zielstrebig zum KKS-Spiellokal, und Parkplätze fanden wir auch. Recht früh bot Werner Baumgarten an Brett 2 seinem Gegner remis an, was dieser erfreut annahm. „Hätte ich gewusst, dass mein Kontrahent auch Ersatz mit recht niedriger DWZ war, dann hätte ich ihn noch länger „befragt““, so Werner. Vielversprechend sah es an Brett 4 bei Werner Friedrich aus. Er gewann einen Bauer, tauschte danach fleißig Figuren, wonach jeder nur noch Turm und Dame besaß. Aber dann ließ Werner es zu, dass sein Gegner Dame und Turm auf der siebten Reihe platzieren konnte und unabwendbar Matt drohte. Schade, da war mindestens ein Remis drin. Auch bei Roland an Brett 5 spekulierten wir auf einen Sieg. Doch in einer unübersichtlichen Stellung unterlief ihm Fehler, er holte zwar die gegnerische Dame, wurde leider aber matt. Als nächstes musste Werner Rost an Brett 4 die Waffen strecken, bereits in der Benoni-Eröffnung hatte er seine Stellung ungünstig aufgebaut, wonach sein Gegner permanent Druck auf- und ausbaute. Damit war der Mannschaftskampf schon verloren. Das Gesamtergebnis gestaltete Klaus erträglicher. Beflügelt durch sein Amt als Mannschaftsführer und erstmals in dieser Saison am Spitzenbrett baute er seine Stellung geduldig aus und fuhr als einziger einen vollen Punkt ein. Bleibt Gerald an Brett 6. Eigentlich hatte sein jugendlicher Gegner meist die Initiative, aber Gerald schockierte diesen sichtlich mit plötzlichen Mattdrohungen auf der Grundreihe. Das konnte dieser aber abwehren und man einigte sich – auch angesichts des verlorenen Mannschaftskampfes – auf Remis.

Diese Niederlage konnte uns aber nicht verdrießen, wir gönnten uns noch einen Kaffee mit Kuchen und trauerten dabei alten Zeiten nach, als wir noch vernünftig Schach spielen konnten …

Klaus Jödden, Werner Baumgarten, Werner Rost, Werner Friedrich, Roland Heirich, Gerald Kirste.

1.2.2026, Werner Rost

Niederkassel 3 gegen SVE 3

Werner Hoch Drei – Die Dritte hat den Spitzenreiter bezwungen

Nach unseren eher mäßigen Leistungen im vorigen Mannschaftskampf fuhren wir ohne große Hoffnungen zum Treffen gegen den Spitzenreiter aus Niederkassel. An den ersten drei Brettern klar überlegen (nach DWZ), an den unteren drei Brettern zwar nach Wertung schwächer, aber alles hoffnungsvolle Jugendliche. Wir rechneten daher vorne mit drei Niederlagen und hofften, ohne rechte Überzeugung, auf drei Siege unten, zu einem schmeichelhaften3 : 3 zu kommen.

Besonders schwer hatte es Ortwin Pätzold erwischt, an Brett 1 musste er gegen den FIDE Meister Käser antreten. Ortwin spielte eine sehr gute Partie, lange Zeit war alles ausgeglichen, aber am Ende blieben ihm zwei Türme, der Gegner hatte Turm und zwei Läufer, das war auf Dauer nicht zu halten, schade. Auch am zweiten Brett die befürchtete Wahrheit: Der Gegner war zu stark, Klaus Jödden musste ihm zum Sieg gratulieren. Aber unsere drei Werner, nicht zu bremsen: Zuerst punktete Werner Friedrich, wobei er auch wieder das Kunststück fertigbrachte, bei Partie-Ende mehr Zeit auf der Uhr zu haben als zu Beginn. Sein Gegner hatte dagegen mehr als eine Stunde verbraucht. Auch Werner Rost konnte einen schönen Sieg verbuchen, seine Gegnerin brachte zwar die Dame in Sicherheit, übersah aber das einzügige Matt.

Den wichtigsten Punkt zum Gesamtsieg steuerte Werner Baumgarten bei. Beide Seite kombinierten sehenswert, aber am Ende stellte sein Gegner die Dame einzügig ein. Da war schon ein wenig Glück dabei. Damit hatten alle drei Werner voll gepunktet, das Remis war erreicht. Zum Schluss lief noch die Partie von Jochen Haupt, sein Gegner war in hoher Zeitnot, was diesen zu mehreren ungenauen Zügen mit Bauernverlust zwang. Als Jochen Remis bot, musste er notgedrungen annehmen, und unser Mannschaftssieg war gesichert.

Es war ein spannendes Treffen, heute hatten wir alle einen guten Tag, und der anschließende Nachmittagskuchen, zu dem diesmal Klaus einlud, schmeckte besonders gut. So kann es weitergehen.

SVE3-Porz7

Porz, der ewige Angstgegner der Dritten


Großkampftag in Niederberg, wegen des Weihnachtsmarktes in Lechenich stand uns das Vereinsheim nicht zur Verfügung, wir mussten ausweichen. Alles klappte ausgezeichnet, die intensive Abstimmung unter unseren drei betroffenen Mannschaften zahlte sich aus.

In den letzten Jahren schickte Porz immer eine Jugendmannschaft gegen uns ins Feld, und die jungen Spieler (im letzten Jahr war der jüngste von ihnen 8 Jahre alt und gewann) verließen fast immer als Sieger das Feld. Auch für das heutige Treffen machten wir uns wenig Hoffnung, nach DWZ und bisherigen Ergebnissen war Porz klarer Favorit.
In diesem Jahr kam überraschend nicht eine Jugendmannschaft, dafür aber ein Team mit drei jungen Damen und drei Herren. Obwohl die Porzer nicht in Bestbesetzung antraten, waren sie uns an den oberen Brettern nach DWZ immer noch leicht überlegen, an den unteren Brettern waren wir nominell gleich.
Nominell allein reicht aber nicht, man muss was draus machen. Das gelang uns überhaupt nicht, an allen drei untere Brettern kassierten wir eine Niederlage (Jochen Haupt, Werner Rost, Werner Friedrich). Besser machten wir es oben, Ortwin Pätzold, Klaus Jödden und Werner Baumgarten erreichten jeweils ein klares Remis. Damit konnten sie sehr zufrieden sein.
In der Tabelle stehen wir nun mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf einem Mittelplatz, damit können wir zufrieden sein. Allerdings steht uns in der nächsten Runde schon wieder eine kaum lösbare Aufgabe bevor, es geht gegen Niederkassel, einen der Gruppenfavoriten.
Zur Nachbetrachtung und zur Einstimmung auf die Weihnachtstage gab es wieder Kaffee und Kuchen, diesmal spendiert von Werner Friedrich, schönen Dank dafür.