U12: Brühl - SVE 10:5

U12 gewinnt in Brühl an Erfahrung

Dass es in Brühl schwierig werden könnte war von vorneherein zu befürchten. Zumal wir nur drei Bretter besetzen konnten, wobei alle Brühler Kinder schon eine DWZ aufweisen. Es half auch nicht viel, dass Thorsten Wagner per Fahrrad zur Unterstützung vor Ort war.

Dennoch sahen wir positive Fortschritte. Insbesondere das Zeitmanagement war spürbar verbessert. Hatten wir doch den Kindern eingebläut, dass die Schachuhr keine übertriebene Aufmerksamkeit verdient; das Geschehen tobt auf dem Brett!

Ray, gerade mal sechs Jahr alt, hatte sich mit einem Gegner mit DWZ 848 auseinander zu setzen. Da konnte er auf die Dauer erheblichen Materialverlust nicht vermeiden, er wurde schließlich matt. Hatte aber nach eigener Aussage viel Spaß. Auch Tim musste die Überlegenheit seines Gegners mit DWZ 756 anerkennen. Mit erheblichem Materialnachteil lief er schließlich in ein Treppenmatt.

Bleibt unser „Dienstältester“ Moritz am Spitzenbrett. Er ist ja am längsten in unserem Verein aktiv, hat einige Erfahrung und eine DWZ von 712. Er ließ sich auch von den 782 seine Gegners nicht beeindrucken und überzeugte auf der ganzen Linie. Nach der Eröffnungsphase hatte er einen großen Entwicklungsvorsprung. Diesen münzte er in einen Damengewinn um, und als er dann noch einen Springergabel anbrachte gab sein Gegner auf. Stark! Sehr schade allerdings, Moritz’ Schwerpunkt nicht mehr auf Schach liegt.

Damit zieren wir weiterhin das Tabellenende. Daran dürfte auch die noch ausstehende Partie gegen den Tabellenführer Kerpen nichts mehr ändern.

 Moritz Spauke, Ray Bighini, Tim Zeng – 22.3.2026

 

Anmerkung am Rande: Parallel fand der Mannschaftskampf Brühl 1 – Solingen 3 (mit Tom Michalschak) aus der NRW-Liga statt. Diese Begegnung wurde von einem externen Schiedsrichter geleitet. Weil Brühl das Spiellokal zu spät öffnete – mindestens 30 Minuten vor Spielbeginn ist Pflicht – bestrafte der SR alle Brühler Spieler mit einem Zeitabzug von 5 Minuten.

 

 

U12 - Porz 4

U12 ohne Chance in Porz – 3:9


Dass Porz 4 eine Nummer größer sein könnte als wir, das ahnte ich schon vorher. Zu allem Überfluss waren wir nicht vollzählig: Am vereinbarten Treffpunkt erschien ein Spieler nicht – sein Name fällt mir gerade demenzhalber weiß Kott nicht ein. Ärgerlich, aber es war nur halb so schlimm. Denn auch Porz konnte nur drei Bretter besetzen. Da organisierten wir es, dass alle spielen konnten und jeweils Brett 4 frei blieb.
Das Spielgeschehen ist schnell erzählt. Mit Ausnahme von Chloe betrieben alle eine wunderbare Zeitvermehrung, dagegen ist unser Werner Friedrich ein kleines Licht. Entsprechend hoch war auch allerseits die Fehlerquote. Hendrik und Tim stellten mehrfach Figuren ein bzw. versäumten es, eine gegnerische schlagende Figur zurückzuschlagen. Diesbezüglich zeigten sich die Porzer deutlich konsequenter. Folgerichtig waren die Partien an Brett 1 und 2 schnell beendet. Am besten spielte Chloe an Brett 3. Sie verbrauchte mehr als eine Stunde Bedenkzeit und hielt die Partie lange im Gleichgewicht. Als ihr schließlich doch eine Ungenauigkeit unterlief erlangte ihr Gegner starken Angriff am Königsflügel. Diesen führte er schließlich sicher zum Matt.

Ich glaube die Partien wären hochwertiger, wenn ohne Uhr gespielt würde. Denn die Bedienung und Beobachtung der Uhren lenkt die Kinder sehr stark vom wesentlichen Geschehen auf dem Brett ab.

Hendrik Brinkmann,Tim Zeng, Chloe (Liu Thingui)

U12: Erftstadt-Porz I

U12: Erftstadt – Porz I 6:10


Natürlich war Porz von vorneherein klarer Favorit. Zumal der Heimvorteil dahin war, denn wir bezogen einen Raum der AWO Lechenich als Ausweichlokal. Aber all das soll uns nicht verdrießen. Und so traten wir an: Moritz als „alter Hase“, Hendrik zum zweiten Mal, Mio und Chloe feierten Premiere. An den ersten drei Brettern dauerten die Partien nicht lange. Moritz und Mio unterschätzten die schwachen Punkt c2 bzw. f7 im eigenen Lager, was der Gegner per Springergabel und eine Art Schäfermatt nachwies. Hendrik hatte schon früh einige Figurenverluste zu beklagen, auch diese Partie war bald zu Ende. Ganz anders sah es am hinteren Brett aus. Chloe kämpfte mehr als zwei Stunden konzentriert. Die Partie wogte hin und her wobei beide Seiten nicht immer die stärksten Züge fanden – wer von uns kann behaupten, immer fehlerfrei zu spielen, der werfe den ersten Stein! Am Ende wandelte Chloe einen Bauern in eine Dame um, nutzte den gegnerischen Turmeinsteller, kreiste dann den vereinsamten gegnerischen König ein und setzte matt. Prima.

Beim nächsten mal, am 8.3.2026, steht wieder Porz auf dem Programm. Wir treffen dann in Porz auf deren Vierte, da könnten wir besseres Chancen haben.

Werner Rost, 30.11.2025

Der AWO Raum, den Henrik im Vorfeld organisiert hatte, ist hervorragend geeignet. Da könnte auch eine 6er Mannschaft, notfalls auch eine 8er Mannschaft bequem spielen. Getränke werden von der AWO gestellt.