Niederkassel 3 gegen SVE 3

Werner Hoch Drei – Die Dritte hat den Spitzenreiter bezwungen

Nach unseren eher mäßigen Leistungen im vorigen Mannschaftskampf fuhren wir ohne große Hoffnungen zum Treffen gegen den Spitzenreiter aus Niederkassel. An den ersten drei Brettern klar überlegen (nach DWZ), an den unteren drei Brettern zwar nach Wertung schwächer, aber alles hoffnungsvolle Jugendliche. Wir rechneten daher vorne mit drei Niederlagen und hofften, ohne rechte Überzeugung, auf drei Siege unten, zu einem schmeichelhaften3 : 3 zu kommen.

Besonders schwer hatte es Ortwin Pätzold erwischt, an Brett 1 musste er gegen den FIDE Meister Käser antreten. Ortwin spielte eine sehr gute Partie, lange Zeit war alles ausgeglichen, aber am Ende blieben ihm zwei Türme, der Gegner hatte Turm und zwei Läufer, das war auf Dauer nicht zu halten, schade. Auch am zweiten Brett die befürchtete Wahrheit: Der Gegner war zu stark, Klaus Jödden musste ihm zum Sieg gratulieren. Aber unsere drei Werner, nicht zu bremsen: Zuerst punktete Werner Friedrich, wobei er auch wieder das Kunststück fertigbrachte, bei Partie-Ende mehr Zeit auf der Uhr zu haben als zu Beginn. Sein Gegner hatte dagegen mehr als eine Stunde verbraucht. Auch Werner Rost konnte einen schönen Sieg verbuchen, seine Gegnerin brachte zwar die Dame in Sicherheit, übersah aber das einzügige Matt.

Den wichtigsten Punkt zum Gesamtsieg steuerte Werner Baumgarten bei. Beide Seite kombinierten sehenswert, aber am Ende stellte sein Gegner die Dame einzügig ein. Da war schon ein wenig Glück dabei. Damit hatten alle drei Werner voll gepunktet, das Remis war erreicht. Zum Schluss lief noch die Partie von Jochen Haupt, sein Gegner war in hoher Zeitnot, was diesen zu mehreren ungenauen Zügen mit Bauernverlust zwang. Als Jochen Remis bot, musste er notgedrungen annehmen, und unser Mannschaftssieg war gesichert.

Es war ein spannendes Treffen, heute hatten wir alle einen guten Tag, und der anschließende Nachmittagskuchen, zu dem diesmal Klaus einlud, schmeckte besonders gut. So kann es weitergehen.

SVE3-Porz7

Porz, der ewige Angstgegner der Dritten


Großkampftag in Niederberg, wegen des Weihnachtsmarktes in Lechenich stand uns das Vereinsheim nicht zur Verfügung, wir mussten ausweichen. Alles klappte ausgezeichnet, die intensive Abstimmung unter unseren drei betroffenen Mannschaften zahlte sich aus.

In den letzten Jahren schickte Porz immer eine Jugendmannschaft gegen uns ins Feld, und die jungen Spieler (im letzten Jahr war der jüngste von ihnen 8 Jahre alt und gewann) verließen fast immer als Sieger das Feld. Auch für das heutige Treffen machten wir uns wenig Hoffnung, nach DWZ und bisherigen Ergebnissen war Porz klarer Favorit.
In diesem Jahr kam überraschend nicht eine Jugendmannschaft, dafür aber ein Team mit drei jungen Damen und drei Herren. Obwohl die Porzer nicht in Bestbesetzung antraten, waren sie uns an den oberen Brettern nach DWZ immer noch leicht überlegen, an den unteren Brettern waren wir nominell gleich.
Nominell allein reicht aber nicht, man muss was draus machen. Das gelang uns überhaupt nicht, an allen drei untere Brettern kassierten wir eine Niederlage (Jochen Haupt, Werner Rost, Werner Friedrich). Besser machten wir es oben, Ortwin Pätzold, Klaus Jödden und Werner Baumgarten erreichten jeweils ein klares Remis. Damit konnten sie sehr zufrieden sein.
In der Tabelle stehen wir nun mit zwei Siegen und zwei Niederlagen auf einem Mittelplatz, damit können wir zufrieden sein. Allerdings steht uns in der nächsten Runde schon wieder eine kaum lösbare Aufgabe bevor, es geht gegen Niederkassel, einen der Gruppenfavoriten.
Zur Nachbetrachtung und zur Einstimmung auf die Weihnachtstage gab es wieder Kaffee und Kuchen, diesmal spendiert von Werner Friedrich, schönen Dank dafür.

 

Poll-SVE3 13:11

Die Dritte „sichert“ den Klassenerhalt

Nach unserem furiosen Start in die Saison mit zwei schönen Mannschaftssiegen fanden wir uns unvermutet auf einem Aufstiegsplatz wieder. Was sollen wir da, wir fühlen uns doch ganz wohl in der Bezirksklasse, lass doch die Zweite in die Bezirksliga aufsteigen!


Der Aufstiegsgefahr sind wir heute zunächst entkommen. Obwohl wir mit den Poller Schacheseln (der gesamte Verein besteht nur noch aus 8 Spielern) einen Gegner hatten, dem wir an drei Brettern nach DWZ gleich waren, an den anderen drei Brettern sogar überlegen, gelang uns eine taktisch kluge, knappe Niederlage, und die Aufstiegsgefahr ist für das Erste gebannt. Fünfmal Remis, einmal verloren, nicht jeder war mit seinem Ergebnis zufrieden, aber spätestens bei Kaffee und Kuchen war die doch etwas schwache Vorstellung schöngeredet, eine Erklärung für das Versagen wurde auch gefunden: Der Holzfußboden im Poller Spiellokal knarzte dermaßen, dass eine tiefe Konzentration einfach nicht möglich war. Das Wort Eselsstall fiel aber nicht.


In der nächsten Runde könnten wir wieder punkten, ohne gleich aufzusteigen, aber da geht es gegen Niederkassel, den ungeschlagenen Gruppenprimus, eine schwere Aufgabe.

9.11.2025, Jochen Haupt